Generation Y (Why)

Unternehmer berichten von einem “Phänomen”, welches sie seit geraumer Zeit, genau genommen einigen Jahren, bei jüngeren Mitarbeitern beobachten. Sie klagen über das Versagen aller Motivationspraktiken, Motivationstechniken oder genau genommen den Bankrott bisher gekannter und erfolgreich zum Einsatz gebrachter Motivationsanreize.

Doch der Grund dieser Problematik ist schnell und einfach erklärt. Die altbewährten Motivationsanreize versagen deshalb, weil die überwiegende Zahl junger Menschen mit materiellen Anreizen nicht mehr zu ködern ist. Warum ist das so? Weil diese Generation in Familien aufwächst in denen es keinen Mangel mehr gibt und wo genügend Geld vorhanden ist, um den Kindern alles zu ermöglichen was sie sich wünschen.

Das beginnt bereits in jungen Jahren mit dem zur Verfügung stellen eines gewünschten Smartphones, Laptop und auch der Führerschein und das erste Auto sowie die erste Wohnung wird von den Eltern und / oder den Großeltern gesponsort.

Gen Y und Motivationsmöglichkeiten

Die Bezeichnung dieser Generation, dieser jungen Ära, lautet: Generation Y

An  dieser Stelle möchte ich aus Wikipedia zitieren:
Als Generation Y (kurz Gen Y) wird in der Soziologie diejenige Bevölkerungskohorte genannt, deren Mitglieder im Zeitraum von etwa 1990 bis 2010 zu den Teenagern zählten. Je nach Quelle wird diese Generation auch als Millennials (zu deutsch etwa die Jahrtausender) bezeichnet. Welche Eigenschaften Mitgliedern dieser Gruppe zugeschrieben werden können, wird in den Medien vielfältig diskutiert.

Durch die zeitliche Einordnung gilt sie als Nachfolgegeneration der Boomers und der Generation X. Der Name ist darauf zurückzuführen, dass nach X im Alphabet der Buchstabe Y folgt. Der Buchstabe “Y” wird englisch Why (= ‚Warum?‘) ausgesprochen, was auf das charakteristische Hinterfragen der Generation Y verweisen soll. Die nachfolgende Generation ist die Generation Z, welche mit dem Geburtsjahr 1999 beginnt.

Die Generation Y gilt als vergleichsweise gut ausgebildet, oft mit Fachhochschul- oder Universitätsabschluss. Sie zeichnet sich durch eine technologieaffine Lebensweise aus, da es sich um die erste Generation handelt, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Sie arbeitet lieber in virtuellen Teams als in tiefen Hierarchien. Anstelle von Status und Prestige rücken die Freude an der Arbeit sowie die Sinnsuche ins Zentrum.

Mehr Freiraum. Mehr Selbstverwirklichung.

Mehr Freiräume, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, sowie mehr Zeit für Familie und Freizeit sind zentrale Forderungen der Generation Y: Sie will nicht mehr dem Beruf alles unterordnen, sondern fordert eine Balance zwischen Beruf und Freizeit. Nicht erst nach der Arbeit beginnt für die Generation Y der Spaß, sondern sie möchte schon während der Arbeit glücklich sein – durch einen Job, der ihr einen Sinn bietet. Sie verkörpert einen Wertewandel, der auf gesellschaftlicher Ebene bereits stattfindet, den die jungen Beschäftigten nun aber auch in die Berufswelt tragen.

Der Berliner Jugendforscher Klaus Hurrelmann macht auf die Multioptionsgesellschaft und Grenzlosigkeit aufmerksam, in welcher die Generation Y groß geworden ist. Dazu passt auch, dass bereits auffallend viele Berufsanfänger – 60% im Jahr 2014 gegenüber 48% im Jahr 2002 – dieser Generation Ansprüche auf Führungspositionen erheben und sich als Experten wähnen.

Die Millennials sind optimistisch und selbstbewusst und haben wenig Vertrauen in die Regierung, weshalb sie sich durch passiven Widerstand aktiv ins politische Geschehen einbringen.